Ich geh kaputt, gehst du mit?
3.6.06 21:12


Wie war das noch?

Ich hasse alle Menschen,
Und ich hasste sie schon immer,
Weil sie haesslicher als haesslich sind
Und viel zu gerne lachen,
Weil sie aus den schoensten Dingen
Nichts als Fressen fuer die Saeue machen,
Weil sie alles herzen, kuessen,
Schmecken, einverleiben muessen!
Ich hasse alle Menschen
Und tagtaeglich wird es schlimmer,
Weil sie, wie ich, dumm und toericht sind
Und mir die schlimmsten Aengste machen
Weil sie, Schimmelpilzen aehnlich,
Nur aus faulem Boden spriessen,
Weil sie mich zeruetten,
Mich mit Glueck und Asche ueberschuetten!

Wenn ich mit mir alleine bin,
Dann mu ich staendig zittern,
Lebensfremd und unfaehig
In jedem Schatten Terror wittern.
Wenn man mich aus dem Auge laesst,
Beginne ich zu tropfen,
Die ganze Welt mit Haut und Haar
In meinen Leib zu stopfen.

Wenn man mich nicht beaufsichtigt,
Mich Tag und Nacht beschaeftigt,
Mir dauernd neues Spielzeug gibt
Und mich nicht unterhaelt
Dann reiss' ich mir die Haare aus
Weil meine Welt zusammenfaellt.
Kurzum: bin ich mit mir alleine,
Bringe ich mich um

Rettet mich vor meinem Kopf,
Ich geh' schon jetzt kaputt
Weil ich so lebe wie ich leben muss!
Rettet mich vor meiner Wut,
Ich breche noch entzwei
Weil ich nach Utopia streben muss!

Rettet mich vor meinem Wahn!
So gib Dich endlich frei,
Weil du dein Ziel mit List verfehlen musst!
Rette Dich vor deinem Blut,
Du musst Dir nichts beweisen,
Denn es kommt schon wie es kommen muss!

Ich hasse alle Menschen,
Und ich hasse sie fuer immer,
Weil sie fuer mich wie Spiegel sind,
Der nur haessliche Wahrheit zeigt,
Und in ihm seh' ich mich: ein Kind,
Das lauter als die andern schreit
Und sich, weil es die Welt verpasst,
Viel mehr noch als die andern hasst.
(C) by Samsas Traum


Passt.
Als ich heute Abend nach Hause fuhr mit dem Bus, fiel neben mir eine ältere Frau um. Der Bus ruckelte so sehr, dass sie einfach umfiel. Ich hätte sie wohl auffangen können. Aber nein. Das wollte ich nicht. Irgendwie hat sie mich angewidert. So eine widerlicher, verschrumpelte Haut. Bah!
Die Menschen um uns herum warteten wohl darauf, dass ich der Dame wieder hochhelfe. Ich bin über sie hinübergestiegen und aus dem Bus ausgestiegen.
Unsozial?
18.6.06 21:28


Schöner Tag heute irgendwie. Stressig, aber schön. Ja.
Schule war...doof. Ich glaub Dude kann kein Chemie...*zu Dani schiel*
Joa. Janina ist nach der Schule mit zu mir gekommen. 10Minuten für essen, anziehen und auf Klo gehen. So kurz war ich schon lange nimmer zu Hause..^^"
Danach von 15-18Uhr Theater inner Scholl. Spassig. Jap. :>
Morgen auch wieder. Ab 10Uhr-18Uhr. Danach Lehe-Treff.*hüpf*
Das wird toll.

Eben im Regen hergelaufen. Ganz von der Scholl aus. Ein Weg von einer Stunde. Der Regen tat irgendwie gut. Erfrischend.

Dupdidup..
22.6.06 19:14


Hab das eben im Netz gefunden und fand das irgendwie interessant..o_O
(Dickgedrucktes..Bild dir deine Meinung)

Im Folgenden nun typische Symptome der Borderline - Störung:

1. Nichtbeachtung des eigenen Erlebens
2. Erhöhte Angreifbarkeit im Gefühlserleben
3. Ausblenden von Gefühlsreaktionen
4. Blenden (Pseudokompetenz)
5. Unzureichende Möglichkeiten zur Problemlösung
6. Impulsivität
7. Schwarz-Weiß-Denken
8. Dissoziationen
9. Aktive Passivität (Kommunikation durch Demonstration)
10. Selbstverletzendes Verhalten



1. Nichtbeachtung des eigenen Erlebens:

Die Patienten haben schon in der Kindheit, durch ein meist missbrauchendes oder anderweitig negatives Umfeld “gelernt”, dass sie auf ihre Gefühle nicht hören sollten, da diese “sowieso falsch” sind. Dies führt im Weiteren dazu, dass wichtige Gefühle häufig nicht ernst genommen und nicht beachtet werden.



2. Erhöhte Angreifbarkeit im Gefühlserleben:

Es braucht häufig nicht viel, um einen Borderline - Patienten zum Explodieren zu bringen. Schon Kleinigkeiten reichen aus eine heftige und lang anhaltende Reaktion zu provozieren.



3. Ausblenden von Gefühlsreaktionen:

Aus Angst vor möglichen negativen Konsequenzen versuchen viele Patienten bestimmte Gefühle gar nicht erst zuzulassen (z.B. Scham oder Wut). Es kommt zu Gefühlskontrolle und letztendlich zum Ausblenden.



4. Blenden:

Aufgrund von einem großen Willen nach Anerkennung, aber auch aus Selbstüberschätzung heraus bemühen sich die Patienten in bestimmten Lebensbereichen um außerordentliche Leistungen. Dies kann jedoch zur Folge haben, dass sie damit ihr unmittelbares, aber auch ihr therapeutisches Umfeld blenden. Sie wirken somit kompetenter auch in Lebensbereichen, in denen sie sehr unsicher sind.



5. Unzureichende Möglichkeiten zur Problemlösung:

Nicht immer gelingt es unerwünschte Gefühle einfach zu blockieren. Oft genug schlagen sie bei Patienten doch durch und führen auf Grund der bereits erwähnten erhöhten Angreifbarkeit zu schlimmen emotionalen Zuständen. Hierbei geschieht es leider nicht selten, dass Borderline - Patienten mit Hilfe von Drogen und Alkohol versuchen diese Zustände auszuhalten.



6. Impulsivität:

In Zuständen großer Erregung fällt es Borderline - Patienten typischerweise sehr schwer ihre Impulse unter Kontrolle zu halten. Es kommt zu Handlungen, ohne das man sich um irgendwelche Konsequenzen schert. Dies kann z.B. riskantes Autofahren, Essattacken oder aber auch ungeschützter sexueller Verkehr mit Fremden sein. Nicht selten gibt es in diesem Zusammenhang auch spontane Gewalt- oder Zerstörungsausbrüche, wie z.B. Gegenstände werfen oder zerschlagen.



7. Schwarz - Weiß - Denken:

Das Schwarz-Weiß bzw. Alles-oder-Nichts Denken ist ein ständiger Begleiter des Borderline - Patienten. Es gibt für ihn meistens nur diese zwei Möglichkeiten. Diese Denken findet sich im Umgang mit anderen Menschen, dies bedeutet z.B. wenn jemand eine Verabredung absagt, kann das eigentlich nur heißen, dass er mich hasst. Aber auch im Umgang mit der eigenen Person ist es nicht selten. Wenn ich mich z.B. in meiner ersten Tennisstunde ungeschickt anstelle, kann es sein, dass ich nie wieder einen Tennisschläger anfasse und auf Nachfrage angebe, dass dies der dümmste Sport ist, den es gibt.



8. Dissoziation:

Die Dissoziation beschreibt eine Veränderung der eigenen Wahrnehmung, des eigenen Denkens aber auch der eigenen kontrollierten Bewegung. Häufig geraten Borderline – Patienten ohne einen konkreten Auslöser in diesen, von der Umwelt und vom Patienten selbst, als sehr seltsam empfundenen Zustand. Sie sind hierbei nicht “ganz in der Welt”. Sie sind z.B. nicht ansprechbar und können sich nicht bewegen. Nach einiger Zeit verschwinden diese Symptome wieder und die Patienten können sich häufig nicht erinnern was geschehen ist.



9. Passive Aktivität:

Häufig versuchen Patienten ihr Leid nicht mit Worten mitzuteilen, sondern es vielmehr zu zeigen, zu demonstrieren. Dies geschieht oft mit großem Aufwand. Die Patienten können dann oft Hilfsangebote nicht annehmen und da sie ihnen als unzureichend vorkommen. Das Ziel hierbei ist nämlich, daß das Gegenüber den Zustand des Patienten dann ändern kann und wird, wenn er das gezeigte Leid richtig versteht. Meist führt dies jedoch im Weiteren nur zu einer Abkehr des Bekanntenkreises, da sich diese Menschen in der Regel sehr hilflos fühlen.

10. Selbstverletzendes Verhalten:

Fast 80% der Patienten entwickeln im Laufe des Lebens selbstverletzendes Verhalten. Diese oft sehr unterschiedlichen Arten der Selbstschädigung (Schneiden, Brennen, Blut ablassen etc.) dienen in den meisten Fällen nicht etwa einer Tötungsabsicht, sondern vielmehr der Beendigung eines Erregungszustandes. Häufig geben Patienten nach einer Selbstverletzung an, daß sie sich wieder "spüren"
mussten.
29.6.06 18:07


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